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PSS Gedächtnisprotokoll Klausur WS 0506: Unterschied zwischen den Versionen

Aus FreitagsrundenWiki
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Theresa (Diskussion | Beiträge)
Lösung Aufg. 2
 
(22 dazwischenliegende Versionen von 8 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Hier fehlen noch ein paar Informationen, mein Gedächtnis ist da etwas lückenhaft!
Die Bearbeitungszeit waren 90 Minuten. Alle Hilfmittel waren zugelassen (Kofferklausur)


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1. forme die grammatik in ll1 um und zeige das sie ll1 ist.
== Aufgabe 1: Grammatikumformung ==
zeige das die ausgangsgrammatik nicht ll1 ist
1. Forme die Grammatik so um, dass sie von einem '''recursive-descent'''-Parser geparst werden kann.


S  -> E#
2. Entscheide und begründe, ob die umgeformte Grammatik und die ursprüngliche Grammatik die LL(1)-Eigenschaft erfüllen. Bilde die nötigen First-, Follow- und Directormengen.
E  -> ide
| ide ( A )
A  -> P
|
P  -> P , E
| E


2. schreibe einen recursive decent-/combinator-parser ohne fehlerbehandlung für die grammatik:
S -> E#
S -> T#
E  -> ide
T -> < T T' >
    | ide ( A )
T' -> ide
A  -> P
|
    |  {Epsilon}
in der sprache war: <<1 2 4> <1 4 5> 3>
P  -> P , E
das ganze repräsentierte einen n-ären baum
    |  E
DATA absy ==
node(val:seq[absy])
lead(val:token)
DATA token ==
Open
Close
space
id(val:???)


3. SECD
== Aufgabe 2: Parser ==
(\x. x(2))(\y. dup(y))
ergebnis 4
dup ist triviale operation


4. codeerzeugung
Gegeben folgende Grammatik mit Directormenge:
int f(x:int, y:int){
S  ->  T #
if(x==0)
T  ->  ide
return y
        | <T T'>
else
T' ->  {Epsilon}
return f(x-1, x*y)
        | _ T T' {Das _ war ein ''space''}
}
erzeuge pseudocode für eine stackartige maschine
erläutere den stackframe (überlappung und sowas)


5. unifikation
Ein Wort der Sprache war: <<1 2 4> <1 4 5> 3>
length: string -> nat
Das ganze repräsentierte einen n-ären Baum
even?: nat -> bool
 
h: string -> ???
DATA token ==
h(s) == ???
Open
eval
Close
eval s
space
eval length
id(val:int)
??? even?
eof
ergebnis war korrekt, aber das sah vllt. auch etwas anders aus..
 
1. Entwickle einen passenden Absy.
 
Lösung (Tutorium):
 
DATA absy ==    start(cont: absy)
                tup(args: seq[absy])
                single(val: int)
 
 
2. Schreibe einen Recursive-Descent-/Combinator-Parser ohne Fehlerbehandlung. Falls Combinator: Programmiere auch die Kombinatoren.
 
Lösung (Tutorium):
 
FUN parse: seq[token] -> absy
DEF parse(s) ==
    LET
        (E1, t0) == parseT(s)
        t1 == (shift(eof))(t0)
    IN
        start(E1)
FUN parseT : seq[token] -> absy ** seq[token]
DEF parseT(ide(n)::R) == (single(n), R)
DEF parseT(Open::R) ==
    LET
        (t1, R1) == parseT(R)
        (t2, R2) == parseT1(R1)
    IN
          (tup(t1::t2), rt(R2))
FUN parseT1 : seq[token] -> seq[absy] ** seq[token]
DEF parseT1(Close::R) == (<>, Close::R)
DEF parseT1(space::R) ==
    LET
        (t1, R1) == parseT(R)
        (t2, R2) == parseT1(R1)
    IN
        (t1::t2, R2)
FUN shift : token -> seq[token] -> seq[token]
DEF shift(t)(ft::rt) == rt
 
 
 
== Aufgabe 3: SECD ==
 
Der Ausdruck (λ ''x'' . ''x''(2))(λ ''y'' . ''dup''(''y'')) war mit der SECD-Maschine zu interpretieren, wobei ''dup'' eine triviale Operation war, die ihr Argument verdoppelte.
 
Ergebnis: 4.
 
== Aufgabe 4: Codeerzeugung ==
int f(x:int, y:int){
if(x==0)
return y
else
return f(x-1, x*y)
}
1. Erzeuge Pseudocode für eine abstrakte stackbasierte Maschine und mache die Basisblöcke kenntlich.
 
2. Erläutere den Aufbau eines Stackframes. Warum werden die Komponenten in genau dieser Reihenfolge angeordnet?
 
== Aufgabe 5: Unifikation ==
1. Zeige die Typkorrektheit von ''h''. Gleichungen für jedes τ aufstellen. Umformungen begründen (Was wird hier gemacht?).
 
<pre>
FUN _ o _ : (beta -> gamma) -> (alpha -> beta) -> (alpha -> gamma)
FUN length: string -> nat
FUN even?: nat -> bool
 
FUN h: string -> bool
DEF h(s) == o(even?)(length)(s)
 
 
apply(tau1)
apply(tau2)
apply(tau4)
o(tau6)
even?(tau7)
length(tau5)
s (tau3)
</pre>
Zur Notation: Erst kommt ein Knoten, dann seine Kinder von links nach rechts.
 
Der Baum gehört zu ''h''(''s'') und ist korrekt.

Aktuelle Version vom 28. Februar 2012, 18:27 Uhr

Die Bearbeitungszeit waren 90 Minuten. Alle Hilfmittel waren zugelassen (Kofferklausur)


Aufgabe 1: Grammatikumformung

1. Forme die Grammatik so um, dass sie von einem recursive-descent-Parser geparst werden kann.

2. Entscheide und begründe, ob die umgeformte Grammatik und die ursprüngliche Grammatik die LL(1)-Eigenschaft erfüllen. Bilde die nötigen First-, Follow- und Directormengen.

S  -> E#
E  -> ide
   |  ide ( A )
A  -> P
   |  {Epsilon}
P  -> P , E
   |  E

Aufgabe 2: Parser

Gegeben folgende Grammatik mit Directormenge:

S  ->  T #
T  ->  ide
       | <T T'>
T' ->  {Epsilon}
       | _ T T' {Das _ war ein space}

Ein Wort der Sprache war: <<1 2 4> <1 4 5> 3> Das ganze repräsentierte einen n-ären Baum

DATA token ==
	Open
	Close
	space
	id(val:int)
	eof

1. Entwickle einen passenden Absy.

Lösung (Tutorium):

DATA absy ==    start(cont: absy)
                tup(args: seq[absy])
                single(val: int)


2. Schreibe einen Recursive-Descent-/Combinator-Parser ohne Fehlerbehandlung. Falls Combinator: Programmiere auch die Kombinatoren.

Lösung (Tutorium):

FUN parse: seq[token] -> absy
DEF parse(s) ==
    LET
        (E1, t0) == parseT(s)
        t1 == (shift(eof))(t0)
    IN
        start(E1) 

FUN parseT : seq[token] -> absy ** seq[token] 

DEF parseT(ide(n)::R) == (single(n), R) 

DEF parseT(Open::R) ==
    LET
        (t1, R1) == parseT(R)
        (t2, R2) == parseT1(R1)
    IN
         (tup(t1::t2), rt(R2))

FUN parseT1 : seq[token] -> seq[absy] ** seq[token] 

DEF parseT1(Close::R) == (<>, Close::R)

DEF parseT1(space::R) ==
    LET
        (t1, R1) == parseT(R)
        (t2, R2) == parseT1(R1)
    IN
        (t1::t2, R2) 

FUN shift : token -> seq[token] -> seq[token]
DEF shift(t)(ft::rt) == rt


Aufgabe 3: SECD

Der Ausdruck (λ x . x(2))(λ y . dup(y)) war mit der SECD-Maschine zu interpretieren, wobei dup eine triviale Operation war, die ihr Argument verdoppelte.

Ergebnis: 4.

Aufgabe 4: Codeerzeugung

int f(x:int, y:int){
	if(x==0)
		return y
	else
		return f(x-1, x*y)
}

1. Erzeuge Pseudocode für eine abstrakte stackbasierte Maschine und mache die Basisblöcke kenntlich.

2. Erläutere den Aufbau eines Stackframes. Warum werden die Komponenten in genau dieser Reihenfolge angeordnet?

Aufgabe 5: Unifikation

1. Zeige die Typkorrektheit von h. Gleichungen für jedes τ aufstellen. Umformungen begründen (Was wird hier gemacht?).

FUN _ o _ : (beta -> gamma) -> (alpha -> beta) -> (alpha -> gamma)
FUN length: string -> nat
FUN even?: nat -> bool

FUN h: string -> bool
DEF h(s) == o(even?)(length)(s)


apply(tau1)
	apply(tau2)
		apply(tau4)
			o(tau6)
			even?(tau7)
		length(tau5)
	s (tau3)

Zur Notation: Erst kommt ein Knoten, dann seine Kinder von links nach rechts.

Der Baum gehört zu h(s) und ist korrekt.