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	<title>FreitagsrundenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-11-01T22:42:19Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>wiki.stageing.freitagsrunde.org//index.php?title=SSH&amp;diff=1796</id>
		<title>SSH</title>
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		<updated>2007-10-22T11:46:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;85.178.250.15: /* Arbeiten auf den Rechnern in der Uni, Fern XSession */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;SSH&#039;&#039;&#039; steht für &#039;&#039;&#039;Secure SHell&#039;&#039;&#039; und bezeichnet ein Netzwerkprotokoll, mit dem man sich auf entfernten Rechnern einloggen kann um dort Programme auszuführen. Ausserdem ist es möglich über SSH auch Dateien zu kopieren (per &#039;&#039;&#039;scp&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;sftp&#039;&#039;&#039;) oder andere Protokolle zu tunneln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SSH ist ein Ersatz für das &#039;&#039;&#039;telnet&#039;&#039;&#039;-Protokoll, mit dem man sich ebenfalls auf anderen Rechnern einloggen kann und für &#039;&#039;&#039;FTP&#039;&#039;&#039;, das auch noch heute häufig für den Datentransfer verwendet wird. Telnet  und FTP arbeiten im Gegensatz zu SSH jedoch unverschlüsselt, somit ist es einfach die übertragenen Daten, und somit auch die Passwörter, von anderen Benutzern mitzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen [[Unix]]/[[Linux]]-Systemen sind SSH-Clients vorhanden und werden meist auch schon standardmässig mitinstalliert (Kommandos: &amp;lt;code&amp;gt;ssh&amp;lt;/code&amp;gt;, &amp;lt;code&amp;gt;scp&amp;lt;/code&amp;gt;, &amp;lt;code&amp;gt;sftp&amp;lt;/code&amp;gt;). Für [[Windows]]-Systeme gibt es ebenfalls einige SSH-Clients, am häufigsten wird wohl [http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/ PuTTY] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein SFTP und SCP-Client, zum Kopieren von Dateien über das Netzwerk, ist ebenfalls bei [http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/ PuTTY] vorhanden. [http://winscp.sourceforge.net/eng/ WinSCP] ist ein weiterer SCP/SFTP-Client für [[Windows]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo nicht anders angegeben, bezieht sich die weitere Beschreibung auf die OpenSSH-Implementierung. Diese gehört in modernen Linuxdistributionen und im Fakultätsnetz zur Standardausrüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SSH für den Zugriff auf das Fakultätsnetz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per SSH könnt Ihr auch bequem von zu Hause aus auf das Fakultätsnetz zugreifen und auf den Workstations oder Servern in der Uni Kommandos ausführen oder Dateien aus oder in den eigenen Bereich kopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeiten auf den Rechnern in der Uni ===&lt;br /&gt;
Das Einloggen funktioniert vom Prinzip her so:&lt;br /&gt;
 ssh &#039;&#039;benutzername&#039;&#039;@&#039;&#039;rechnername&#039;&#039;&lt;br /&gt;
oder, wenn man sich mit dem Benutzernamen einloggen will, den man gerade verwendet:&lt;br /&gt;
 ssh &#039;&#039;rechnername&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wenn man sich auf dem aktuellen Rechner einloggen will, geht auch&lt;br /&gt;
 ssh &#039;&#039;benutzername&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist im Allgemeneinen eine Shell auf dem angegebenen Rechner mit den Rechten des angegebenen Benutzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Rechnernamen könnt Ihr (fast) alle öffentlich erreichbaren Rechner im Fakultätsnetz verwenden, z.B. &amp;lt;code&amp;gt;pepita.cs.tu-berlin.de&amp;lt;/code&amp;gt; (Hinweis: &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; &amp;lt;code&amp;gt;cs.tu-berlin.de&amp;lt;/code&amp;gt; als Rechnernamen verwenden, sondern einen Rechner unterhalb dieser Domäne). Windows-SSH-Clients verfügen meist über eine [[GUI]], über die Ihr den gewünschten Rechner, Euren Benutzernamen und das Passwort eingeben könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ihr auf einem UNIX/Linux-Rechner (oder auch unter Windows, wenn Ihr einen X-Server installiert habt) arbeitet, besteht auch die Möglichkeit, grafische Programme auf Rechnern in der Uni zu starten und die Ausgabe auf den heimischen Rechner umzuleiten, dies wird als X11-Forwarding bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um X11-Forwarding zu aktivieren muss beim Aufruf der Parameter &amp;lt;code&amp;gt;-X&amp;lt;/code&amp;gt; mit angegeben werden, ausserdem empfiehlt es sich vor allem bei langsamen Internetzugängen (Modem, ISDN, ADSL) die Verbindung zu komprimieren (&amp;lt;code&amp;gt;-C&amp;lt;/code&amp;gt;):&lt;br /&gt;
 ssh -X -C &#039;&#039;benutzer&#039;&#039;@&#039;&#039;rechnername&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche Programme reicht das mit &amp;lt;code&amp;gt;-X&amp;lt;/code&amp;gt; aktivierte Forwarding nicht. In diesem Fall kann man versuchen, statt &amp;lt;code&amp;gt;-X&amp;lt;/code&amp;gt; den Parameter &amp;lt;code&amp;gt;-Y&amp;lt;/code&amp;gt; zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht auch die Möglichkeit, eigenes Arbeitsplatz nur als XTerminal zum Uni-Rechnern zu nutzten. Dazu muss man auf eigenen Rechner eine XSession nur mit Terminalfenster öffnen. Bei GDM geht das wenn man als Session &amp;quot;Failsafe Terminal&amp;quot; wählt. Dann verbindet sich man mit X-Forwarding zum Uni-Rechner und feuert &amp;lt;code&amp;gt;gnome-session&amp;lt;/code&amp;gt; ab. So wird Java Desktop System erzeugt. Man soll den Terminalfenster mit gnome-session nicht schließen, bis man sich nicht ausloggen will. Es können auch andere XSession gestartet werden, wenn man die entsprechende Commands kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer keine Lust hat, bei jedem Login ein Passwort einzugeben, kann statt dessen public key-Authentifizierung benutzen. Dazu erstellt man, sofern noch nicht geschehen, zu Hause einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel für ssh, zum Beispiel mit&lt;br /&gt;
 ssh-keygen -t dsa&lt;br /&gt;
und leerer passphrase, kopiert dann die soeben erstellte Datei id_dsa.pub (&#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; id_dsa - die ist geheim!) mit scp ins Homeverzeichnis im Fakultätsnetz. Verbindet euch danach per SSH dorthin und führt dort&lt;br /&gt;
 cat id_dsa.pub &amp;gt;&amp;gt; .ssh/authorized_keys&lt;br /&gt;
aus. Die kopierte Datei kann danach entfernt werden. (Vorsicht: $HOME/.ssh/id_dsa* &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; löschen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren von Dateien ===&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von &#039;&#039;&#039;scp&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;sftp&#039;&#039;&#039; könnt Ihr auch Dateien von der Uni nach Hause kopieren oder umgekehrt. Für [[Windows]] und auch UNIX/Linux gibt es dafür grafische Programme, die ähnlich wie gewöhnliche FTP-Clients aussehen und funktionieren. Viele FTP-Programme beherrschen mittlerweile auch SFTP, darunter auch [http://filezilla.sourceforge.net/ FileZilla], [http://gftp.seul.org/ gFTP] etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GNOME und KDE bieten ausserdem die Möglichkeit, direkt auf SSH-Accounts mittels der Dateiverwaltung (Nautilus/Konqueror) zuzugreifen. Die URL dazu lautet: &amp;lt;code&amp;gt;sftp://BENUTZERNAME@user.cs.tu-berlin.de:22/~&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von [[WikiPedia:Filesystem_in_Userspace|FUSE]] kann man die Daten eines anderen Rechners auch per ssh/sftp mounten, d.h. ins lokale Dateisystem einhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Konsole unter UNIX/Linux funktioniert das Kopieren von Dateien so (Kopieren von entferntem auf lokalen Rechner):&lt;br /&gt;
 scp &#039;&#039;benutzername&#039;&#039;@&#039;&#039;rechnername&#039;&#039;:&#039;&#039;Quelle&#039;&#039; &#039;&#039;Ziel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
oder umgekehrt (von lokalem Rechner auf entfernten):&lt;br /&gt;
 scp &#039;&#039;Quelle&#039;&#039; &#039;&#039;benutzername&#039;&#039;@&#039;&#039;rechnername&#039;&#039;:&#039;&#039;Ziel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Es gilt im Wesentlichen die Semantik von &amp;lt;code&amp;gt;[[Die wichtigsten Unix-Befehle#cp|cp]]&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es auch möglich mehrere Dateien oder ganze Verzeichnisse inkl. Unterverzeichnissen ([[Rekursion|rekursiv]]) oder Dateien zwischen verschiedenen entfernten Rechnern zu kopieren. Weitere Informationen dazu erhält man über die [[Manpage]] zu scp (&amp;lt;code&amp;gt;man scp&amp;lt;/code&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel mit SSH ===&lt;br /&gt;
SSH kann auch allgemein eine Verbindung zu einem entfernten Rechner herstellen und als Tunnel agieren, also Daten zwischen eigenem und entferntem Rechner transportieren. Dazu zwei Beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zugriff auf &amp;lt;code&amp;gt;news.cs.tu-berlin.de&amp;lt;/code&amp;gt; von zu Hause ====&lt;br /&gt;
Der Newsserver erlaubt den Schreibzugriff nur für Rechner im Fakultätsnetz. Mit einem Tunnel kann man das simulieren:&lt;br /&gt;
 ssh -L localhost:20119:news.cs.tu-berlin.de:119 -l &#039;&#039;foo&#039;&#039; -T fiesta.cs.tu-berlin.de&lt;br /&gt;
Dabei ist 20119 die Portnummer auf dem eigenen Rechner, zu der die Verbindung weitergeleitet wird, &amp;lt;code&amp;gt;fiesta.cs.tu-berlin.de&amp;lt;/code&amp;gt; der Rechner, von dem aus sie hergestellt wird und &#039;&#039;foo&#039;&#039; der eigene Benutzername im Fakultätsnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seit dem 30.12.2005 gibt es den Rechner &amp;quot;news.cs.tu-berlin.de&amp;quot; nicht mehr (abgeschaltet).&lt;br /&gt;
Die TU verweist auf den Newsserver des DFN &amp;quot;News.CIS.DFN.DE&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nutzerordnung unter: http://news.cis.dfn.de/dnn/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zugriff auf &amp;lt;code&amp;gt;mailhost.cs.tu-berlin.de&amp;lt;/code&amp;gt; von zu Hause ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wird in einem eigenen Artikel beschrieben: [[Email]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zugriff auf Webseiten mit IP-Zugriffsbeschränkung ====&lt;br /&gt;
Dank der Unibibliothek kann man von Unirechnern aus Inhalte aus dem WWW abrufen, an die man sonst nicht so leicht herankommt. Für Informatiker und/oder E-Techniker ist zum Beispiel der Zugriff auf die [http://ieeexplore.ieee.org/ IEEE-Normen] interessant; weitere Information gibt es auf der [http://www.ub.tu-berlin.de/ Homepage der Bibliothek]. Um darauf von zu Hause zuzugreifen, richtet man zum Beispiel mit&lt;br /&gt;
 ssh -L localhost:28080:www.cs.tu-berlin.de:81 -l &#039;&#039;foo&#039;&#039; -T fiesta.cs.tu-berlin.de&lt;br /&gt;
einen Tunnel zwischen dem Proxyserver im Fakultätsnetz (siehe http://irb.cs.tu-berlin.de/dienste/www/proxy.html für Portnummern) und Port 28080 auf dem eigenen Rechner über fiesta.cs.tu-berlin.de ein und stellt im Lieblingsbrowser &amp;lt;code&amp;gt;localhost&amp;lt;/code&amp;gt; und Port 28080 als Proxyserver ein. &#039;&#039;foo&#039;&#039; ist dabei wieder der Benutzername.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nachteil von SSH-Tunnels ist, dass sie im Vergleich zu direkten Verbindungen einen Ressourcenoverhead hinzufügen. Deshalb sollten sie genau dann benutzt werden, wenn die zusätzliche Funktionalität tatsächlich benötigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.openssh.com/&lt;br /&gt;
* http://www.ssh.com/&lt;br /&gt;
* http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/&lt;br /&gt;
* http://www.cygwin.com/ - eine Sammlung auf Windows portierter UNIX-typischer freier Software, inklusive X-Server und ssh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fachbegriffe der Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fakultäts-ABC]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Überleben im Fakultätsnetz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>85.178.250.15</name></author>
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